Kalenderblatt

Alfons Maria von Liguori

Der erfolgsverwöhnte junge Alfons Maria von Liguori (1696-1787) war ein schlechter Verlierer: Als erstgeborener Adelssohn durchlief er eine strenge Schuldbildung, promovierte mit erst 16 Jahren zum Doktor des Rechts und führte nur drei Jahre später seinen ersten Prozess als Rechtsanwalt. Alles sah nach einer rasanten Juristenkarriere aus, bis Alfons 1723 ausgerechnet einen Adelsprozess spektakulär verlor. Er fühlte sich tief gedemütigt und konnte drei Tage lang weder essen noch schlafen. Anschließend nahm er gegen den Willen seines Vaters ein Theologiestudium auf, wurde Priester und verzichtete auf sein Erbe. Alfons rührte die geistliche Not der Menschen. Um die kirchlich besonders vernachlässigte Landbevölkerung besser zu versorgen, gründete er gemeinsam mit Maria Celeste Crostarosa die "Kongregation vom Allerheiligsten Erlöser" (Redemptoristen). 1762 wurde Alfons zum Bischof von Sant'Agata dei Goti (ital. Region Kampanien) berufen, wo ihn die Bevölkerung bald "Vater der Armen" nannte. Alfons starb nach schwerer Krankheit am 1. August 1787. Papst Gregor XVI. sprach ihn 1839 heilig. 

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Ukrainekrieg

Der Ukraine-Krieg und die Kirchen

Noch vor Kurzem war es für die meisten Menschen undenkbar: ein Krieg mitten in Europa. Mit dem Angriff russischer Truppen auf die Ukraine Ende Februar hat sich das geändert. In dem Konflikt spielen auch die Kirchen eine wichtige Rolle.
Thema
Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Thema
Missbrauch

Missbrauch

2010 wurde erstmals eine größere Zahl von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Seitdem bemüht sich die Kirche um eine Aufarbeitung der Geschehnisse. Bei ihrer Vollversammlung veröffentlichten die deutschen Bischöfe am 25. September 2018 eine Studie, die die Missbrauchsfälle im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 1946 und 2014 dokumentiert.